zitiert

Dienstag, 30. Januar 2007

Gabriell Bonheur Cha(s)nel (1883-1971) sagte einmal...

"Heiraten Sie niemals einen Mann, der eine Börse fürs Kleingeld besitzt!"
Coco Chanel

Sonntag, 14. Januar 2007

"Im Schmerz ein Vogel" oder "Die Entstehung eines Brathänchens"

Wenn ich mich gerade nicht selbst in der Lage dazu fühle, zu schreiben, dann zitiere ich eben. Sogar mit Erlaubnis!
Hier eine Email, erhalten am 12. Januar 2007, die menschliches Denken unter Schlafentzug und in besonderen Stresszuständen bildhaft darlegt. Schön zu wissen, dass man nicht allein ist, wenn es um wirre Gedanken geht:

„...what kind of fool...wondering why...“ich glaub ich mach heut nen Tag mit Musik...und vor allem im Sitzen! Denn mehr als die üblichen verdächtigen Regionen, brennt heut mein ganzer Körper – vor Müdigkeit, Muskelschwäche und vor allem vor Verlangen...“...here is our tactic we get faster the more i scream...“
ob mich heut noch jemand anruft? – schade ich kann grad nichts hören, meinst Du es ist unhöflich wenn ich die Kopfhörer beim anstehenden Meeting drin lasse?...„I wont sleep, I cant breathe, until youre resting here with me...“- so nun musst ich doch mal meinen müden Hintern erheben, Mutti hatte auch Verlangen – Gott muss man denn jedem nachgeben? – Wie wärs mit „Abkehr vom Verlangen“? – a really depressing indian poem... - “...your just too good to be true....oh, oh, pretty baby...“- ja doch Herr R**** F**** bekommt eine Einladung – bei welchem Geisteszustand sollte man sich eigentlich wirklich Sorgen machen, will ja hier keinen unnötig verschrecken – „Is was Doc?“ (ich bleib heut auf Barbra kleben....)...wie arbeiten?, tue ich doch...ich ruf zurück... „I m thinking of you, an the things you do to me...”was wohl meine Wohnung grad macht? ob sie sich mit der neuen Küche verstehen wird? und warum ist es heut so verdammt hell? apropos hell, ich glaub in selbige werde ich bald einfahren, wenn ich nicht mal ans arbeiten komme- „..it’s not all me, it’s not all my fault...“ – genau, schön dass wir das mal festhalten! – wie Termin? im sale e tabacchi, ich weiß noch nicht mal wie man das schreibt! – Ich komme, womit wir wieder bei einem schönen, aber schmerzvollen Thema wären, aber dazu später mehr...
tbc (to be continued).............“what are you waiting for...“ – genau!

Dienstag, 28. November 2006

Isse nich süß?

Seit mein bH nicht mehr mein bH (bessere Hälfte) ist, sondern sich zu meinem bH (besondere Herzensfreundin) gewandelt hat, finde ich natürlich nicht mehr grundsätzlich alles süß. Das gehört sich ja auch irgendwie nicht.
Was allerdings richtig süß sind, sind die herzallerliebsten Dreher in deutscher, sprichwörtlicher Redensart.

So schmieren viele Menschen einem anderen gerne mal Honig ums Maul, aber mein bH bevorzugt, anderen Nutella in die Nase zu reiben.

Während jeder normale Mensch einem anderen ab und an Zucker in die Rosette bläst, versucht es mein bH bevorzugt mit Marmelade.

Meine Mutter zum Beispiel besteht auf dem Gedanken, dass Schweine einander am Gang erkenn, aber nicht so mein bH. Sie behauptet steif und fest, dass alle Schweine sofort angelaufen kommen, wenn eines grunzt. Außerdem ist es wesentlich geschickter hin und wieder kleine Schweine zu züchten, als kleine Brötchen zu backen, sagt mein bH.

Das sollte unbedingt weiter beobachtet werden!

Dienstag, 21. November 2006

"Das Leben ist hart.", sacht Onkel Horst.

"... Erst hat man kein Glück, dann kommt auch noch Pech dazu. ..."

Freitag, 13. Oktober 2006

Excuse me, have you seen my brain?

In einem Möbelfachgeschäft lässt sich ein optisch gut situiertes Ehepaar bezüglich eines Sofas beraten. Über Model und Maße scheint sich das Paar einig, nicht aber über Farbe, Muster oder das Material, mit dem das Sitzmöbel bezogen werden soll. Stoff oder doch lieber Leder?
Die Frau macht soweit einen intelligenten Eindruck, ist stilvoll gekleidet, hat die gängigen Benimmregeln gepaukt...- Aber dann beginnt sie leider laut zu denken:
"Eigentlich tendiere ich ja schon zu Leder. Aber man hört ja so viel im Moment." Ach ja? Was hört man denn so? Fragezeichen in den Gesichtern aller am Gespräch beteiligten Personen. "Sie wissen schon.- Erst diese Rinderwahn-Geschichte und jetzt diese schreckliche Gammelfleischaffäre!" Noch mehr Fragezeichen! Dieses Mal in den Gesichtern aller Personen, die sich im Gebäude befinden.
Die beratende Innenarchtitektin kaut auf ihrer Unterlippe, aber zu spät; sie kann sich ihren, dem geistigen Niveau angemessenen, Kommentar nicht verkneifen.
"Wollen Sie nun auf dem Sofa sitzen oder dran lecken?"
Die Doofe kichert. Möchte wissen, was die Fachverkäuferin wohl dachte. Vielleicht:
Soll sie sich doch ihr Sofa mit Kunstleder beziehen lassen und es auf ihr Echtholzimitatlaminat stellen, ihren platten Hintern draufwerfen, dass die Plastetitten nur so schlingern, sich Strasssteinchen auf die Kunstnägel kleben und in der Glotze zur Fortbildung noch'n paar Talkshows reinziehen! Dann wird alles wieder gut.
Ach nee, das war ja das, was ich dachte. Oohps.

Montag, 21. August 2006

Der Peer und Maria Antonia Josepha Johanna

Das Volk hungerte unter Ludwig dem 16, sogar Brot fehlte zum Überleben. Wie sagte gleich die Königin des Rokoko?

"Dann sollen sie Kuchen essen!"

Ja, der gute Peer Steinbrück ist unsere moderne Marie Antoinette.

Dienstag, 18. Juli 2006

Zwei Menschen, eine Meinung.

"So ist dann nit alles Gold,
was glänzet.", sagte einst Abraham a Santa Clara (oder eigentlich Johann Ulrich Megerle), deutscher Prediger und Schriftsteller.

Etwa dreihundert Jahre später sagte meine Mutter Ähnliches, nur ein wenig bildhafter.
"Du kannst`n Pisspott vergolden, wenn de Spaß dran hast, aber wenn de dran kratzt, ist unter dem Gold halt immernoch`n Pisspott!" (Ihr Kommentar zu einer aufgetakelt und Gold behangenen Fregatte, die sich ohne einen Hauch von Geschmack oder Geld von ihr beraten lassen wollte. Welch Fauxpas, Madame Pisspott!)

Freitag, 28. April 2006

Eugen Roth (24.1.1895 - 28.4.1976)

Ein Mensch erhofft sich fromm und still,
dass er einst das kriegt, was er will.
Bis dann er doch dem Wahn erliegt,
und schließlich das will,
was er kriegt.

Wie wahr, wie wahr.

Freitag, 10. Februar 2006

Oh Du, Geliebte

Oh Du, Geliebte meiner siebenundzwanzig Sinne, ich liebe Dir - Du deiner dir, du mir - Wir?

Kurt Schwitters (1887-1948)

A propos Geliebte. Ich müßte mal nachtragen, dass die gelungene Wortkreation Asozialitäten von meiner besseren Hälfte stammt, quasi nur geborgt ist. ;)

Montag, 6. Februar 2006

Kunibert

Es war einmal ein altes Schloß,
und Kunibert, so hieß der Boß.
Er hatte Mägde, er hatte Knechte,
und eine Frau — das war das Schlechte.

Ihr Mund war breit, ihr Hals war lang,
und es klang scheußlich, wenn se sang!
Drum zielte er mit Korn und Kimme,
und Wut auf sie — das war das Schlimme.

Es machte bumm, natürlich lauter,
da fiel se um, zum Himmel schaut er,
und spricht, das Auge voll Gewässer:
Vielleicht singt se da oben besser!

Heinz Erhardt (1909-1979)

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