life live

Dienstag, 14. Juli 2009

Und weiter und weiter

Nun sollte es also morgen vorbei sein mit der Durststrecke. Von Mitte Juli bis Mitte September den einen spannenden Job und von Oktober bis Mitte Februar den krönenden Abschluss des Jahres.
Aaaah, formidable. Oder nicht?
Oh, ah, der Kunde unterschreibt nicht, also können wir auch Deinen Vertrag nicht unterschreiben, heißt es plötzlich. Oh?
Und nun?
Uom, hmmm. Abwarten.
Aha.
Abwarten und zusehen wie das Geld, das ich ja für jeden Tag, den ich nicht arbeite auch nicht bekomme, die Spree hinab fließt? Ja?
Ich sage: Oh!
Oder zitiere einen Herrn, der offenbar in der O2 Arena Berlin des Michaels Trauerfeier mit verfolgt hat:
Das ist alles sehr emotiös. Ich muss das erst mal Revue spazieren lassen.

Montag, 6. Juli 2009

Hilfe, Katze vermisst!

Kinder, hier in Berlin weint sich gerade ein Junge die Augen aus und die Katzenkinder sind noch auf ihre Mutter angewiesen!
Wenn Ihr etwas hört oder die Kleene sogar gesehen habt, gebt bitte unbedingt Bescheid.
Die Verbreitung der Suchaktion ist ausdrücklich erwünscht!

Kalinka

Donnerstag, 25. Juni 2009

Diese Woche hab ich die Pest

Erst sagt mir ein Freund ein Mittagessen ab,
dann eine gute Bekannte ein Kaffeekränzchen.
Dann sagt mir eine Kollegin den gemeinsamen Geburtstagsfeierbesuch bei einer anderen Kollegin ab, übrigens aber nicht persönlich, sondern nur über zwei Ecken,
dann sagt mir eine Agentur einen Job ab
und zu guter Letzt sagt besagte Freundin ihren kompletten Geburtstag ab.

Ich kann mir das nur so erklären, dass mir jemand unbemerkt eine Pestflagge an den Arsch geklebt hat.
Gut, bleib ich halt Zuhause.
Spiel ich eben nicht mit.
Ätsch.

Dienstag, 23. Juni 2009

Rüpelfest im 46er

Wenn ich morgens aufwache und Lust verspüre, jemanden anzurempeln, dann dusche ich möglichst kalt, um richtig wach zu werden, ich frühstücke ordentlich, ziehe mir ein paar feste, aber leichte Turnschuhe an und rüpel gleich los, sobald ich die Straße betrete.
Manchmal leihe ich mir auch einen Kinderwagen, fahre in den Ost-Berliner Neuschicki-Stadtteil Prenzlauer Berg und mische ein bißchen die kinderlosen Fußgänger mit Hackenfahren, anrempeln und verständnislosem Kopfschütteln auf. Das kann man da auch im Team spieln und das Beste daran ist, man muss sich nicht einmal verabreden. Es sind immer genug junge Mütter unterwegs, die ihre Baggies und Kinderwagen als Rammböcke benutzen wollen und vorbei fahrenden Radlern mit schwingender Faust hinterher schimpfen oder sich in den engen Regalschluchten von Bio-Supermärkten an unschuldigen Kinderlosen den Frust runterrüpeln. Was für ein Spaß.
Blöd finde ich ja das neue Busrüpeln, was es aber immerhin nun auch im beschaulichen Charlottenburg gibt. Da steht man träumend in einer Traube wartender Menschen und will eigentlich nur zur Arbeit, zum Kaffeeklatsch oder nach Hause in die Badewanne, da wird man einfach und aus dem Stand umgenietet, sobald der Bus um die Ecke biegt. Da kommen von irgendwo weit außerhalb des natürlichen Blickfelds Frauen wie Männer angerannt und rüpeln einen aus der ordentlich gebildeten Schlange vor dem Buseingang weg.
Leute, wo gibt es denn bitte sowas? Selbst wenn Euer Leben von der Fahrt mit diesem Bus abhinge, könnt Ihr doch einfach gewaltlos einsteigen. Mehr müsst Ihr doch nicht machen. Einfach nur einsteigen.
Prenz'berger Mütter und Busnutzer... Von wegen zivilisierte Menschen. Schlimm, schlimm.

Mittwoch, 17. Juni 2009

Kein Stress

Ich bin total stressresistent. Dachte ich.
Okay, und wo kommen dann die Zuckungen an der Oberlippe her?
Und die Pickel? Ich will keine Pickel. Ich bin doch keine 16 mehr.
Und – Moment. Mich hat da was am Unterarm gestochen. Oder? Jetzt komm, nu hör aber auf. Das ist doch wohl kein Ausschlag, oder? Ey, da mach ich dann aber echt nicht mehr mit. Hier steig ich aus. Da hat mich doch was gestochen, stimmt's?

Dienstag, 16. Juni 2009

Knäckebrot mit Senf

Zur Feier meiner ersten Erkältung des Jahres habe ich eine Tüte Bienvenidos-Nachos aufgemacht und genieße sie mit Salsa verde, für den Fall, dass es das Mexiko-Virus ist. Für meinen Urlaub in Acapulco als Präventivmaßnahme gegen die Grippe, die ja wohl in Mexiko selbst nicht mehr grassiert, ist mir sowieso gerade das Geld ausgegangen.
Na gut, dann mache ich jetzt doch beim Unwort-des-Jahres-Kombinations-Kontest ganz vorne mit.
Und ab morgen gibt's Knäckebrot mit Senf, Nachos sind bis dahin ja wohl aus.

Samstag, 13. Juni 2009

Wenn man vom Mörder spricht

Wenn man vom Mörder spricht, hat man ihn auch schon im Haus. Und vor allem seine unschuldigen Opfer.
In diesem Fall handelte es sich um einen Spatz, der die Gefahren, die in seiner Umgebung lauerten, nicht ernst genommen hatte. Es ist zu vermuten, dass Tatort und Fundort nicht übereinstimmen, denn ich glaube kaum, dass der Spatz erst unter meinem Bett gefangen wurde. Der Garten kommt da als Tatort eher in Frage, auch wenn es dafür keinerlei eindeutige Spuren gibt.
Es waren auf den ersten Blick keine äußeren Verletzungen festzustellen, so bleibt zu hoffen, dass das Opfer relativ schnell an einem Herzschlag noch während des ersten Angriffs verstorben sein könnte.
Armes Ding.
Wer allerdings weder eine rabenschwarze noch ein schreiend weiße Killermaschine auf giftgrünem Rasen erspähen kann, muss sich über mögliche Übergriffe nicht unbedingt wundern.

Montag, 2. Februar 2009

Warten auf den Kalorimeter-Mann

Heute ist ein aufregender Tag.
In Koblenz wurde die älteste Hochspannungsleitung Deutschlands ersetzt, BILD stellt die Kaffeefahrtbetrüger und es ist endlich offiziell: Spielzeughersteller Mattel erleidet einen Umsatzeinbruch von 46% mit seiner weltberühmten Barbie! Wie kann das passieren? Stehen die Kids nicht mehr auf ewig lange Beine und Titten? Ist Euch Mädels der gute alte Ken diesem Schreihals Bill von Tokio Hotel nicht mehr ähnlich genug? Oder wird jetzt mit Angie- und Barack-Wutpuppen gespielt? Schlägt man die Angie-Puppe mit Schmackes auf die Küchenzeile, sagt sie Dinge wie: "Nein, wir können die Steuern nicht senken!" Haut man danach den Barack kommt selbstverständlich "Yes, we can!", und noch einmal die Kanzlerpuppe: "Was in den USA möglich ist, sollte auch mit der EU möglich sein."
Ja, man macht sich so seine Gedanken, beim Warten auf den Kalorimeter-Mann und das ist nicht gut. Das bringt mitunter schlechte Laune und Trübsinn.
Es ist zum Weglaufen...
hase-1web

Oder zum Ins-Wasser-gehen!
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Aber wir lassen uns die Laune auch dieses Mal nicht vermiesen und üben uns in Geduld. Geduld ist schließlich eine Tugend.
Hm hm hm...
Trommel, klopf...
Oi, Hans Beck ist gestorben. Ob der Mann die abnehmbaren Haare seiner Figuren dem eigenen Haarschopf nachempfunden hat?
Zwischen 12:00 und 17:00 Uhr. Aha.
Hm hmmm, noch immer kein Kalorimeter-Mann.
Ich könnte zur Änderungsschneiderei gehen. Oder Milch kaufen. Oder meinen bleichen Arsch auf eine Sonnenbank legen, damit die thailändische Sonne Ende des Monats nicht so schmerzhaft zubeißt. Oder ins Fit-Studio, damit der Arsch wenigstens knackig ist, wenn die Sonne reinbeißt.
Ich könnte ins Bürooo gehen und aaarbeiten. Ich könnte wenigstens so tun als ob.
Ich könnte Kaffee trinken, wenn ich welchen hier hätte. Nun ja, ich habe ja auch keine Milch, also was soll's? Im Büro gäb's Kaffee.
Ich könnte mich an der Mobbing-Attacke gegen Mehdorn beteiligen.
Ich könnte Strom sparen.
Aber nein! Ich warte ja auf den Kalorimeter-Mann.

Freitag, 4. April 2008

Feierabend

Ich war zum Feierabend mit zwei Kollegen, einer Transe namens Yasmin, einer unserer Stammnutten und einem ihrer Stammfreier im Vagabund einen Absacker trinken.
Mal ehrlich: Hört sich das irgendwie komisch an?
Und wenn schon. Es war ein gelungener, bunt gemischter Abend.

Dienstag, 30. Oktober 2007

Psychologen und Tierpfleger

Ich brauchte einen Tag um darüber hinweg zu kommen und mich selbst einer Systemanalyse zu unterziehen, bevor ich es öffentlich machen konnte, aber in der vorletzten Nacht sprach meine kleine schwarze Katze mit ihrer neuen Freundin, einem little baby-Giraffen-girlie. Die beiden spielten vergnügt im Garten... Und damit die Giraffe nicht zu riesig auf meine kleine Katze wirkte, legte sie sich bäuchlinks auf ein Schäfchenmuster bezogenes Bügelbrett und kraulte die Katze sanft mit ihrem linken Vorderhuf am Bauch und-
Okay, ich brauche dringend einen Seelenklempner oder zumindest einen ausgebildeten Tierpfleger? Was fressen Giraffenkinder eigentlich und kann man ihnen beibringen das Katzenklo zu benutzen? Und die wichtigste Frage: Kann es sein, dass meine Erkältung mir einen nächtlichen Fieberschub beschert hat? Bitte?! Das geht doch wieder weg, ja?

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