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    <title>Wortcontainer : Rubrik:kommentiert</title>
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    <title>Wortcontainer</title>
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  <item rdf:about="http://breezerbox.twoday.net/stories/5786538/">
    <title>Nein</title>
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    <description>Nein, ich werde den Tod von Michael Jackson nicht auch noch kommentieren.&lt;br /&gt;
Auch nicht den von Farrah Fawcett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder doch, den tragischen Tod von Farrah Fawcett vielleicht, denn die arme Frau geht total im Schatten des King of Pop unter, dabei hat sie durchaus auch  Anerkennung verdient.&lt;br /&gt;
Diese anbetungswürdige Frau hat ihren Stern auf Hollywoods Walk Of Fame doch nicht einfach geschenkt bekommen. Sie hat hart gearbeitet und, mal ganz nebenbei, schwer unter ihrer angeschlagenen Gesundheit gelitten. Da kann man doch bitte mal ein wenig Respekt zeigen. Oder bitte gerne auch viel Respekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Respekt, Frau Fawcett. Respekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, und nun sag mir doch bitte mal einer von Euch Medienfuzzies, dass das so schwer war.</description>
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    <dc:subject>kommentiert</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 breezerbox</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-26T09:41:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://breezerbox.twoday.net/stories/5777872/">
    <title>Aller Anfang ist schwer</title>
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    <description>Das gilt wohl für alle Bereiche, Berufe und Lebenslagen, aber eben auch für das gedruckte Wortwerk.&lt;br /&gt;
Nun meine ich damit nicht unbedingt, wie schwer es ist, sein erstes Buch zu verfassen oder einen besonders gutes erstes Kapitel zu verfassen, ich spreche von bereits veröffentlichten Büchern mit Anfängen, die einen ins Geschehen hinein ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.nesbo.de/&quot;&gt;Jo Nesbø&lt;/a&gt; macht das ganz hervorragend mit den Anfängen und der Saugerei in die Handlung. Ich habe schon einige seiner Thriller gelesen, aber mal im Ernst, Herr Nesbø, dieses ewige Vor-Sich-Hin-Geleide Ihres Helden Harry Hole unter seiner Alkoholsucht langweilt mich spätestens seit dem dritten Buch.&lt;br /&gt;
Das gilt ebenso für &lt;a href=&quot;http://www.simonbeckett.com/&quot;&gt;Simon Beckett&apos;s&lt;/a&gt; Helden David Hunter, der mir mit seiner dauerhaften Jammerlappigkeit leider furchtbar auf die Ketten geht.&lt;br /&gt;
Sehr schade, sonst sind die Bücher der beiden Herren wirklich unheimlich gut geschrieben. Spitze! (Und ich benutze wirklich nur selten Rufzeichen.)&lt;br /&gt;
Nun suche ich also nach einem neuen spannenden Krimi, wie schon so oft und bleibe immer wieder an den ersten Seiten kleben und überlege, ob es denn irgendwann interessant werden könnte. Gut, ja, es ist schwierig. Aber ich bin entweder ein unverbesserlicher Nörgler, was Spannung bei Krimis betrifft, und schwer zu begeistern oder Ihr Autoren da draußen könntet Euch ein wenig mehr anstrengen.&lt;br /&gt;
Los, macht was. Schreibt strudelmäßige Einsaug-Anfangskapitel. Bitte. Und verschont mich mit Helden mit Dackelblick und Reikiambitionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Gott, so schieß doch!</description>
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    <dc:subject>kommentiert</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 breezerbox</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-22T12:44:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://breezerbox.twoday.net/stories/5714301/">
    <title>Brückentag ist für Weicheier</title>
    <link>http://breezerbox.twoday.net/stories/5714301/</link>
    <description>Nur wer richtig volltrunken ist kann ernsthaft glauben, dass tatsächlich jemand vom Tode auferstehen kann und dann auch noch einen Freifahrtschein in den Himmel bekommt. Tst, ich bitte Euch, da muss doch noch unbedingt ein Bewußtseinserweiterungsmittelchen dazu, nur Alkohol schafft nicht, dass man ausgewachsene Männer gen Himmel fahren sieht.&lt;br /&gt;
Da bietet es sich also an, am offiziell auserwählten Tag von Christi Himmelfahrt, einem der heiligsten Feiertage der allein selig machenden katholischen Kirche, ein rauschendes Fest zu veranstalten. Also ab in die Kremserwagen, einen alten Gaul davor gespannt, ab in die Alibinatur und ran an den Alkohol, bis selbst Wickies stärksten Männer umkippen wie gefällte Eichen und Tote zum Himmel aufsteigen sehen. Wer hat sich bloß diesen Blödsinn ausgedacht?&lt;br /&gt;
Nun, ich habe das Glück in Berlin zu wohnen, wo zwar Ende des 19. Jahrhunderts angeblich diese bescheuerte Tradition aus Amerika übernommen wurde (Siehste, selbst die überkatholischen Amis glauben den Quatsch erst, wenn sie richtig voll sind!), dafür liegen hier die Schnapsleichen neben ihren leeren Bollerwagen erst vor den Toren der großen Stadt in den Gräben und belästigen somit mein Auge nicht im Geringsten. Vor sieben Jahren hatte ich mich ja versehentlich für ein Jahr aufs platte Land verlaufen, wo Tage wie dieser besondere Vatertag schon Wochen im Voraus bis ins letzte Detail durchgeplant werden. Auch wenn sich spätestens nach zwei Stunden Fahrradtour mit Molle in der einen und Korn in der anderen Hand keiner mehr an eben diese Details im geplanten Ablauf erinnern kann. Warum auch? Wie soll der Ablauf schon aussehen? Flasche auf, ran an den Hals, laufen lassen, schlucken. Also, das kann sich nun wirklich jeder merken.&lt;br /&gt;
Aber dann, am nächsten Tag... Am nächsten Tag ist der Katzenjammer groß. Katerjammer genau genommen.&lt;br /&gt;
Es ist immer die gleiche Leier. Alker Seltzer her, den Spuckeimer her, Versicherungsmann her, Scheidungsanwalt her, Kündigung zurückziehen... Es gibt immer allerhand zu tun und wieder gerade zu rücken nach solchen Festgelagen, ob sie nun ausnahmslos privater Natur waren oder man sich vielleicht sogar zu einem Betriebsausflug hat hinreißen lassen. Aber wie soll man es schaffen, all diese Dinge noch neben der normalen Arbeit wieder ins Lot zu bringen? Gar nicht. Es muss ein Brückentag her. Prima, und was machen all die fleißigen Bienchen, die an einem solchen Tag ganz normal arbeiten wollen? Offenbar nichts, denn es geht nirgends jemand ans Telefon. Naja, die ein oder andere müde Sekretärin übernimmt den Telefondienst, aber mehr ist nicht zu holen. Nicht einmal bei einer Institution wie bei der GEMA! Ist das zu fassen? Da geht eine arme, einsame Telefonzentralistin bei der Generaldirektion Berlin ran und beteuert, heute sei niemand zu erreichen. NIEMAND! Der Laden erwirtschaftet jährlich einen Umsatz von über 800 Millionen Euro und heute ist NIEMAND ans Telefon zu kriegen? Ich fass es nicht.&lt;br /&gt;
Ihr Brückentagnehmer seit schlimmere Weicheier als die Turnbeutelvergesser. Wer saufen kann, kann auch arbeiten, dachte ich, aber nö. Wieder nur dicke Eier markiert und dann doch den Schwanz eingezogen. Nun stellt Euch doch bitte nicht so an. Also wirklich...</description>
    <dc:creator>breezerbox</dc:creator>
    <dc:subject>kommentiert</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 breezerbox</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-22T08:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://breezerbox.twoday.net/stories/4392471/">
    <title>Charity-Filzball-Diven</title>
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    <description>Wenn man erst einmal einen gewissen gesellschaftlichen Status erreicht hat, ist es wichtig sich in der Öffentlichkeit zu zeigen und unter einem Haufen Zeugen selbstlos viel Gutes zu tun.&lt;br /&gt;
Dafür nimmt man selbstverständlich auch eine fünfstündige Zugfahrt nach (ausgerechnet) Mannheim in Kauf, so auch mein JetLag und ich am vergangenen Wochenende. Naja, erster Klasse war&apos;s auszuhalten.&lt;br /&gt;
Die ehemalige Nr. 1 der Tennisweltrangliste, die legendäre Steffi Graf, trat in ihrer Heimatstadt für ihre Stiftung &lt;a href=&quot;http://www.children-for-tomorrow.de/&quot;&gt;Children for Tomorrow&lt;/a&gt; gegen die amtierende weltbeste Justine Henin in der SAP Arena an. Steffi, Steffi, Steffi Steffi Steffi! Yuppieh! Also, als ich damals noch selbst viel Tennis spielte, da... Anyway. Der Schock kam erst in der Arena: Steffi verletzt. Bei Martina Navratilovas monströsem linken Unterarm- Wie konnte das passieren? Egal, denn stattdessen fand ein gemischtes Doppel mit Steffi, Ehemann André Agassi, Justine Henin-Ardenne uuuund Goran Ivanisevic statt! Wow! Gleich einen ganzen Haufen Idole aus meiner (fernen) Jugend direkt vor meiner Nase (zweite Reihe, wenn ich mal rumprotzen darf). Und, was soll ich sagen- Steffis Beine sind noch immer schöner als meine. Verdammt! Und aufgrund einer ziemlich gemeinen Erkältung muss ich jetzt sogar fürchten meinen Nasenvorteil an sie zu verlieren, wenn nicht sogar an Rudolph, the red-nosed reindeer. Aber weg von den Oberflächlichkeiten...grmpf...und zurück zur Sache. In Mannheim liegt die höchste Hotelkategorie bei nur 4*, ist das nicht schrecklich? Das Fleisch war mit nichten medium rare und die Crème brulée mit Salt statt Zucker abgebrannt. Wow, ich wußte nicht einmal, dass das überhaupt geht. Nun, wenn André und Jus, wie ihr Freund sie liebevoll nennt, das ertrugen, denn wir schlufen im selben Hotel, so hat es dann auch mich zumindest nicht umgebracht.&lt;br /&gt;
Und jetzt mal im Ernst:&lt;br /&gt;
Zu einem Match von Steffi Graf und Konsorten oder einem seltenen Konzert von Barbra Streisand zu gehen kostet nicht gerade Überwindung, höchstens buntes Papier. Okay, einen ganzen Haufen buntes Papier. Ich habe gut reden, könntet Ihr sagen, schließlich gehörte das Papier meinem JetLag und die Anlässe waren mehr als verlockend gestaltet, aber meine regelmäßige Unterstützung eines kleinen Mädchens in Ägypten und der Stiftung &lt;a href=&quot;http://www.plan-deutschland.de/&quot;&gt;Plan&lt;/a&gt; geht zu meinen derzeit leider etwas knapp bemessenen Kontolasten und zwar mit Freuden! Und hätte ich mehr Papier, spendete ich auch mehr für Kinder, Tiere oder sonstwie in Not Geratene, sowie es auch mein bH tut und viele andere Mitglieder meiner sonst so raffgierigen Familie.&lt;br /&gt;
Ich werde nicht oft politisch, schon gar nicht auf diesem Blog, aber ein dezentes WACHRÜTTELN hin und wieder an dieser Stelle halte ich durchaus für angemessen.&lt;br /&gt;
Los, kommt schon, Leute! Tut mal etwas für ein bißchen mehr Gerechtigkeit für die Kleinen, Unschuldigen und Wehrlosen dieser Welt. Es gibt so viele Möglichkeiten und der Witz ist, Spenden tun nicht weh, machen nicht dick und sind auch noch steuerlich absetzbar. Nur zur Erinnerung...</description>
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    <dc:subject>kommentiert</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 breezerbox</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-29T10:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://breezerbox.twoday.net/stories/4376912/">
    <title>Top 40</title>
    <link>http://breezerbox.twoday.net/stories/4376912/</link>
    <description>Laut Blogcounter-Statistik forschen Internetnutzer auf der Pirsch nach Hundepippi auf Teppich in meinem Wortcontainer besonders gern. Warum nur? Ich könnte vielleicht mit Katzenkotze auf Teppich dienen, aber noch schrub ich weder über das eine noch über das andere Übel. Oder doch? Und wenn nicht, warum eigentlich?&lt;br /&gt;
Und welch verdorbene kleine Ferkel suchen nach Stichpunktreihen wie &apos;Mutter Sohn Beischlaf&apos; in meinem Blog? Mehr-mals! Hum?! Hand hoch, Erklärung aufsagen, Popo frei machen und für 50 Hiebe mit dem Rohrstock austrecken und wahlweise Mund oder Tastatur mit Kernseife waschen! Ledertunte? Ja. Plastetitten? Ja. Aber Mutter, Sohn und Beischlaf? Nicht doch.&lt;br /&gt;
Und was die Drogen betrifft, die Ihr hier bei mir sucht:&lt;br /&gt;
Krei-schen-des Ent-setz-en hallt durch meine königlichen Gemächer. Ich bin die Unschuld in Prson, also bitte!&lt;br /&gt;
Ich krieg Herzschmerzen. Was denkt Ihr nur von mir?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachtrag:&lt;br /&gt;
Prson gibt es als Wort natürlich nicht. Es soll aber hier nicht &quot;Unschuld in PrIson&quot; heißen, sondern &quot;Unschuld in PErson&quot;, gell?</description>
    <dc:creator>breezerbox</dc:creator>
    <dc:subject>kommentiert</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 breezerbox</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-24T07:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://breezerbox.twoday.net/stories/4376606/">
    <title>Der Anti-Knigge</title>
    <link>http://breezerbox.twoday.net/stories/4376606/</link>
    <description>Jajaja, ich weiß schon, welcher Einwand sich bereits bei der Überschrift in die Gehirnwindungen schleicht:&lt;br /&gt;
&quot;Der hat doch aber gar nicht diese blöden Benimmregeln aufgestellt. Die hat doch ein Verleger ihm voll gemein, hinterlistig und post mortem angedichtet.&quot; Stimmt. Eigentlich wollte der Freiherr sein persönliches Verständnis von Taktgefühl und Höflichkeit schriftlich festhalten und genau darauf möchte ich hinaus.&lt;br /&gt;
Wir leben in einer Zeit, in der jeder Zweite lauthals die Servicewüste im Dienstleistungsbereich beklagt und sich über fortschreitende Verrohung der Sitten ereifert. Naja, sagen wir lieber jeder Dritte beklagt und ereifert sich, denn jedem Zweiten fällt höchstwahrscheinlich kaum noch auf, dass es immer häufiger an einem ordentlichen Umgang im Alltäglichen fehlt.&lt;br /&gt;
Ich selbst muss mit Erstaunen feststellen, dass der sich in Form eines bösartigen Virus verbreitenden Servicewüste ein unüberschaubar großer Pulk an wüsten Gästen gegenüberstellt. Da frage ich mich natürlich, was wohl zuerst da war, das Huhn oder das Ei, aber werfen wir doch einmal einen kritischen Blick auf die Fakten anhand eines anschaulichen Beispiels. Anschaulich, jedoch lange nicht abwegig.&lt;br /&gt;
Ein Kunde betritt ein Bettenfachgeschäft und stratzt schnurstracks auf einen gähnenden Bettenfachgeschäftmitarbeiter zu und fragt:&lt;br /&gt;
&quot;Sagen Sie mal- Kissen?&quot;&lt;br /&gt;
Der Bettenfachgeschäftmitarbeiter deutet dem Kunden wortlos, dafür aber mit bis in den Zeigefinger ausgestrecktem Arm den Weg durch die Lattenroste. Der Kunde ruft auf dieses empörende Erlebnis hin sofort seine Frau an:&lt;br /&gt;
&quot;Hömma, Uschi, weiße, wat mir grad passiert is? Ich- Wat? Ich, kär, dein Heinz, du taubes Stück. Also, ich geh nach&apos;n Bettenladen hier anne Ecke und frach nach Kissen und der Lahmarsch zeicht mit&apos;n nackten Finger inne Ecke.- Wie: &apos;Na und?&apos; Der sacht nich &apos;Guten Tach&apos;, der sacht überhaupt nix und zeicht nur inne Ecke, verdammt nomah! Dat mach man nich, Uschi! Verstehste? Voll die Servicewüste hier in&apos;n Bettenladen. Voll!&quot;&lt;br /&gt;
Gleichzeitig schleicht der Bettenfachgeschäftmitarbeiter rüber zu seiner Kollegin, die genüsslich ihren grünen Kaugummi um die strasslackierten Fingernägel wickelt und zischelt:&lt;br /&gt;
&quot;Schacklien, hasse den geseh&apos;n? Den Dicken da drüben, mit den Schnurbart, der zu kurzen Hose, den Tennissocken und dem Handy an den Blumenkohlohren? Hasse dat vor allem gehört? Der sacht nicht &apos;Guten Tach&apos;, der spricht nich in ganzen Sätzen, der sacht weder &apos;Bitte&apos; noch &apos;Danke&apos;, da hab ich nur mit&apos;n Finger gezeicht, wo is, wat er sucht. Verstehste? Dat macht man doch nich, Schacklien!&quot;&lt;br /&gt;
Nö, macht man auch nicht. Niemand sollte sich soweit herablassen, dass er jeden noch so kleinen Funken an Takt und Höflichkeit im Umgang mit seinen Mitmenschen schon im Ansatz erstickt.&lt;br /&gt;
In meiner Branche habe ich mit jährlich wachsender Rate mit Menschen zu tun, die ihre Muttersprache ohne erkennbaren Grund, wie vielleicht Krankheit oder unüberwindbare Sprachbarriere, gegen eine unhöfliche und verabscheuungswürdige Form der Gestik eintauschen.&lt;br /&gt;
Mir Geld auf den Tresen zu werfen und auf die Nachfrage, wofür das Geld bitte gedacht sei, mit angedeutetem Kopfnicken in eine wage Richtung zu deuten, ist- Nennen wir es  unhöflich. Worte zu benutzen ist manches Mal nicht schöner, wenn sie beispielsweise quer durch den Gastraum und durch ausgerechnet den Gesellschaftsteil der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hindurch gebrüllt werden. Erst neulich war mein Tagespensum an erträglichen Unhöflichkeiten noch vor der rettenden Glocke zum Feierabend ausgeschöpft, als ich versuchte einen Gast postpubertär dazu zu bewegen in ganzen Sätzen zu sprechen. Daraufhin benutzte er in einem grammatikalisch einwandfreien Satz Worte wie &apos;asozial&apos; und &apos;Schlampe&apos; und meinte damit zweifelsfrei mich und ich wünschte mir, ich hätte ihm sein Grunzen und wages Kopfnicken einfach gelassen.</description>
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    <dc:subject>kommentiert</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 breezerbox</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-23T19:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://breezerbox.twoday.net/stories/4257599/">
    <title>Liebes Tagebuch...</title>
    <link>http://breezerbox.twoday.net/stories/4257599/</link>
    <description>... heute ist mir Weichspüler auf die Katze getropft.&lt;br /&gt;
Ich musste die Kratzbürste waschen, jetzt ist sie eine beleidigte Kratzbürste, die riecht wie Frühjahrstau.&lt;br /&gt;
(Eigentlich war&apos;s etwas für Wolle und Feines, Ihr wisst schon...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Charlottenburg wird mal wieder gedreht. Setbau mit viel TammTamm. Und raus kommt dabei ein Film mit einem Titel wie beispielsweise &quot;Ein fliehende Pferd&quot;. Läuft demnächst im Kino an, so steht es jedenfalls an der Ernst-Litfaßsäule Kant Ecke Schlüter. Mit Ulrich Noooooethen, Ulrich Tukuuuur, Katja Riiiiiemann und Frau Schmidt-Schaller... Und wer von denen spielt das Pferd? Wohl niemand, das zeigt unter anderem dieses Bild &lt;a href=&quot;http://katja-von-garnier.de/deutsch/katja_riemann_bilder_film_ein_fliehendes_pferd.htm?02&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;. Süss, gell?&lt;br /&gt;
Gut, die Novelle heisst &quot;Ein fliehendes Pferd&quot;, schon klar, aber dieser Titel hätte ebenso gut aus der Feder eines Babelsberger Schreiberlings kommen können.&lt;br /&gt;
Ich könnte Frau Riemann fragen, warum nirgends steht, wer das Pferd spielt, wenn sie das nächste Mal auf einen Tee vorbeikommt. WENN sie denn kommt, denn als sie letztens ging, gab ich ihr schöne Grüße an Frau Scheel und Herrn Balder mit auf den Weg, das schien ihr nicht zu passen.</description>
    <dc:creator>breezerbox</dc:creator>
    <dc:subject>kommentiert</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 breezerbox</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-13T17:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://breezerbox.twoday.net/stories/3087724/">
    <title>An das Eventmagement der Güldenen Kammarra:</title>
    <link>http://breezerbox.twoday.net/stories/3087724/</link>
    <description>Welcome to my Wortcontainer.&lt;br /&gt;
Und: Du bist dohf.</description>
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    <dc:subject>kommentiert</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 breezerbox</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-20T10:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://breezerbox.twoday.net/stories/3058131/">
    <title>Wer übrigens ...</title>
    <link>http://breezerbox.twoday.net/stories/3058131/</link>
    <description>... &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Nina_Hoss&quot;&gt;Nina Hoss&lt;/a&gt; bisher nicht kannte und nun denkt, sie sähe immer so aus, wie &lt;a href=&quot;http://breezerbox.twoday.net/stories/3040536/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; an den Beitrag gehängt, der irrt gewaltig. Es geht zum Beispiel auch &lt;a href=&quot;http://www.bpphoto.de/b2006/11/frame.php4?b=e11015&amp;d=ele&quot;&gt;so&lt;/a&gt;. (Is scho die reschte, gell?)&lt;br /&gt;
Nur so, nachdem ich ein paar gestirnrunzelten &quot;Hä?&quot;s begegnet bin. &quot;Nina- Wer?&quot; Na, eben jene obige.</description>
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    <dc:subject>kommentiert</dc:subject>
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    <dc:date>2006-12-12T19:58:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://breezerbox.twoday.net/stories/2831537/">
    <title>Mutter ist auch komisch.</title>
    <link>http://breezerbox.twoday.net/stories/2831537/</link>
    <description>Über meine Mutter sollte in entsprechender Fachzeitschrift ein Artikel mit Fotostrecke über vier Seiten erscheinen. Der Artikel war mies, also habe ich ihn ein wenig umgestrickt.&lt;br /&gt;
Jetzt ist die Zeitschrift raus und einern ihrer Kollegen vom Fach, nennen wir ihn Herrn M. aus HH, kriegt&apos;n halben Herzkasper, weil er denkt, er hätte diese Story viel mehr verdient.&lt;br /&gt;
Muttern zitiert also am Telefon aus dem Artikel und kommentiert danach die M&apos;schen Reaktionen.&lt;br /&gt;
&quot;Und dann habe ich geschrieben...&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ich weiß, was drin steht, Mutter. &lt;strong&gt;Ich&lt;/strong&gt; habe den Artikel umgeschrieben.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ja, genau. Aber dann haben die da noch eingebaut, dass..., was ihm ja überhaupt nicht passte. Richtig gespuckt hat er beim Sprechen, so hat er sich aufgeregt. Und dann steht da noch, das finde ich ja besonders lustig,...&quot; Ja was ist denn los mit der Frau? Sie kann doch in diesem Alter nicht schon senil werden!&lt;br /&gt;
&quot;Ich &lt;strong&gt;weiß&lt;/strong&gt;, Mutter, &lt;strong&gt;ICH&lt;/strong&gt; habe den Artikel ge-schriiie-ben!!!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ja ja. Aber da hat sich vielleicht aufgeregt. Hat sich benommen wie&apos;n Straßenköter, fehlte nur, dass er mich beißt. Aber ist es nicht toll, dass da steht, dass...&quot;&lt;br /&gt;
Oh man, ich geb&apos;s auf. Die Frau hört einfach nicht zu. Wahrscheinlich hat sie nicht einmal bemerkt, dass sie mich am Telefon hat und nicht ihre Schwester zum Beispiel. Wenn sie schon nicht interessiert, was ihre Gesprächspartnerin so sagt, dann kann sie bestimmt gleich die Stimme komplett ausblenden, das ist die einzig logische Erklärung.</description>
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    <dc:subject>kommentiert</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 breezerbox</dc:rights>
    <dc:date>2006-10-20T17:54:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://breezerbox.twoday.net/stories/2824701/">
    <title>Kommt&apos;ne Frau zum Friseur...</title>
    <link>http://breezerbox.twoday.net/stories/2824701/</link>
    <description>Was macht eine Frau, wenn sie Beziehungsprobleme hat?&lt;br /&gt;
Genau, sie geht zum Friseur. In meinem Fall zu einer Friseurin, die ich nicht kannte. Egal, dachte ich, was schadet schon eine gewisse Spur an Waghalsigkeit? Und sonst konnte ich ja immerhin bei Nichtgefallen noch die Hütte auseinandernehmen. Mir ist heut eh nicht so diplomatisch.&lt;br /&gt;
Sag ich: &quot;Da, am Ohr, muss etwas mehr weg, sonst sehe ich immer aus, als hingen mir ein Riesenschwanzeichhörnchen dran.&quot;&lt;br /&gt;
Sagt sie: &quot;Naja, da wollte ich dann gleich noch verdünnisieren.&quot;&lt;br /&gt;
Ahso. Dann mal los.</description>
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    <dc:subject>kommentiert</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 breezerbox</dc:rights>
    <dc:date>2006-10-19T09:53:00Z</dc:date>
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    <title>Zwei Freunde</title>
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    <description>Zwei Freunde von teuren Rennrädern, rasiertem Beinhaar und schulterblattendelangem Haupthaar, verabredeten sich zu einer sonntäglichen Hauptstadtasphaltsause. Vorher allerdings wollte der eine noch seiner Oma zum Geburtstag gratulieren.&lt;br /&gt;
Er herzte, küsste, umarmte und gratulierte wie ein Besessener, als er sich, an Omas Dauerwelle vorbei, einen Überblick über das Wohnzimmer verschaffte. Eine Meute 80-Plus-Partygänger inspizierte die beiden Freunde mit kritischem Blick.&lt;br /&gt;
Nun standen sie da, mit Glanzspülung im frisch gefönten Haar, überall ordentlichst rasiert, mit guten Manieren und gefühlt heruntergelassenen Radelhosen.&lt;br /&gt;
Eine Oma konnte sich ihren spitzen Kommentar nicht verkneifen. Sie &quot;flüstert&quot; ihrer Schwerhörigen Sofanachbarin ins Ohr:&lt;br /&gt;
&quot;Ich kenn doch so langhaarige Bombenleger, so wie die da. Die tun den ganzen Tach nix anderes machen, als Stromgitarre spielen und Haschisch spritzen.&quot;&lt;br /&gt;
Genau. Das glaube ich auch.</description>
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    <dc:subject>kommentiert</dc:subject>
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    <title>S-Bahnweisheit</title>
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    <description>Begegne Deiner Welt mit offen Augen und Ohren und lerne ständig und überall dazu, wie beispielsweise in der Berliner S-Bahn. Von einem mir unbekannten Zeitgenossen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;A house is not a he and a house is not a she. It&apos;s a it.&quot;</description>
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    <dc:date>2006-10-08T06:43:00Z</dc:date>
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    <title>Es ist schon manchmal kurios.</title>
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    <description>Nö, Medien beeinflussen mich nicht!&lt;br /&gt;
Heute beispielsweise entschied ich, nach längerer Zeit einmal wieder die schmale Straße am Stuttgarter Platz zu besuchen, um in einem der kleinen Läden meist arabischer Betreiber das ein oder andere Elektrokabel günstig zu ergattern. Offenbar blüht unsere Wirtschaft tatsächlich auf, denn dort floriert das Geschäft außerordentlich. So schön bunten Schnickschnack gibt es dort von mal mehr, mal weniger zweifelhafter Herkunft, und viele, viiiiele neue Geschäfte, in denen man nach Herzenslust das Alphabet rauf und wieder runter kaufen kann. Zum Beispiel alles von der Zwille bis zur Atomrakete. Da bin ich mir fast sicher, auch wenn im Fenster nur äußerst ansprechend dekorierte Elektroschocker und leichte Gaspistolen zu sehen sind. Oder irre ich mich?&lt;br /&gt;
In einem Geschäft entdeckte ich neben einem beachtlichem Haufen scharf aussehender Äxte von mir gesuchtes Kabel in unauffäligem Rosa. In eine Ecke gedrückt, keine zwei Meter von mir entfernt, verhandelten verbissen zwei düstere Gestalten. Da könnte einem schon mulmig werden, aber mit einem Ohr versuche ich dann doch heimlich mitzuhören. Wie aufregend! Um was ging es wohl? Um Waffen? Oder Drogen vielleicht? Wieder was vom Laster gefallen, hm? Um Nähgarn?! Ich dachte erst, es handle sich um ein Codewort oder sowas, aber der eine Düstere latschte kurz darauf zufrieden grinsend mit einem Sortiment bunten Nähgarns aus dem Laden. Wie? Kein Terrorismus?&lt;br /&gt;
Naja, für ihn bleibt&apos;s sicher spannend, bis seine Frau das Garn begutachtet hat. Wenn er nämlich das falsche angeschleppt haben sollte, kriegt er erst was mit dem Elektroschocker und dann jagt sie ihn bestimmt mit so&apos;ner scharfen Axt aus dem Haus und zerschießt ihm, vor blinder Wut rasend, seine Lieblingswasserpfeife.</description>
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    <dc:subject>kommentiert</dc:subject>
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    <dc:date>2006-09-08T15:34:00Z</dc:date>
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    <title>Ich hab&apos;se!</title>
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    <description>Ach, mein bH ist toll. Findet immer alles im Internet.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.grossstadtgefluester.de/index.php?an=startseite&quot;&gt;Großstadtgeflüster&lt;/a&gt; heißt die Band, die da so schön singt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ick muss jarnischt außer schlafen, trinken, atmen und ficken!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ich zu blöd bin, die Mucke gleich hier bereitzustellen, findet Ihr sie &lt;a href=&quot;http://www.grossstadtgefluester.de/index.php?a=18&quot;&gt;dort&lt;/a&gt;.</description>
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    <dc:date>2006-08-18T10:35:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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