Ich sagte doch: "Nehmt sie weg!"
Dieser Herr hier, also nicht die verrückte Tante, kam tatsächlich noch einmal wieder.
Wieder schluffte er durch den Laden, grabschte sich einen Hocker am schmalen Ende des Tresens und bestellte wie neulich ein "Wie heißt denn dieses eine Bier nochmal, das nicht aus Berlin kommt?"
Ich hätte mir einen Spaß und ein lustiges Frage und Antwortspielchen daraus machen können, denn Biere, die nicht aus Berlin kommen, kann jeder 4tklässler aus Neukölln über mehrer Stunden hinweg aufzählen. Ich möchte mich aber gar nicht erst in eine Unterhaltung verwickeln lassen, denn ich weiß ja, das die Flöte vor mir'n ziemlich deutlichen Sprung in der Schüssel hat.
" 'N Kölsch, hum?", fällt daher meine Antwort doch eher knapp gehalten aus.
Auf das weitere Gebrabbel höre ich erst gar nicht und widme mich stattdessen meinen anderen Gästen ausgiebigst und scheuere ein paar Putzlappen durch.
Es nützt nichts! Trotz aller Bemühungen.
"Wissen Sie, es könnten zwar ruhig zwei Millimeter mehr sein, aber mir gefällt's."
"Was?" Ich bin gut erzogen, wirklich, aber ich WOLLTE mit dem Kerl nicht quatschen. Meine Intuition trügte nicht, wie sich noch herausstellen sollte.
"Naja, Sie wissen schon.", sagte er und griente schmierig.
"Nö, ich weiß gar nix." Ich stell mich nicht nur doof, in dem Augenblick verstehe ich tatsächlich nicht, worauf der Spinner hinaus will.
"Soll ich es Ihnen erklären?"
"Nö, behalten'ses doch einfach für sich."
"Es könnten zwar zwei Millimeter mehr sein, aber ich finde sie perfekt so."
Ich ignoriere den Kerl wieder. Er nervt. Ich quäle die Kaffeemaschine am anderen Ende des Tresens mit den verschiedensten Putzmittelchen. Er hat's wohl verstanden, denn nun quasselt er den jungen Mannn vom übernächsten Barhocker voll.
"Und? Was sagen Sie dazu?"
Ich will nicht hinhören, aber ich muss irgendwie. Eine unbekannte Macht zwingt mich dazu.
"Ihre Brüste. Ich mag Ihre Brüste. Ich finde, sie sind perfekt."
Mir bleibt die Luft weg. Das darf ja wohl nicht...
"Halten Sie das für angebracht?", fragt der junge Gast den Spinner. I still ringe nach Luft!
"Und haben Sie gesehen wie die junge Frau dort vorne ihren Löffel ableckt? Wie sie sinnlich mit ihren Lippen den Löffel umschließt und-"
Er spricht von meiner Kollegin, die sinnentrückt abwechselnd im Latte Macchiato rührt und den Milchschaum von ihrem Löffel zutscht. Ich komme langsam wieder zu mir und finde gleich die passenden Worte. Äh, das passende Wort.
"RAUS!"
"Wie bitte? Ich wollte nicht-"
"Ich sagte RAUS hier und zwar flott!", deute mit meinem strengsten Zeigefinger auf die Tür und nehme ihm gleich die Entscheidung über die letzte Leerund seines Bierglases mit der anderen Hand ab.
Mein kleiner schwuler Kollege kommt um die Ecke geschossen und macht das HB-Männchen.
"Ja genau, fuck off, Du Schwuchtel! Und lass Dich hier nie wieder blicken!" Mit einer Hand am Rücken des Psychoonkels und einem bgleitenden "Komm komm, keine Zickereien jetzt hier." zur Vorsorge, komplimentiert mein Kollege den Irren hinaus.
Und gestern stand der kranke Typ doch wieder vor der Tür?! Kam aber nicht rein, hat sich getrollt.
Ich sagte doch laut und deutlich:
NEHMT SIE WEG! Bitte?
Wieder schluffte er durch den Laden, grabschte sich einen Hocker am schmalen Ende des Tresens und bestellte wie neulich ein "Wie heißt denn dieses eine Bier nochmal, das nicht aus Berlin kommt?"
Ich hätte mir einen Spaß und ein lustiges Frage und Antwortspielchen daraus machen können, denn Biere, die nicht aus Berlin kommen, kann jeder 4tklässler aus Neukölln über mehrer Stunden hinweg aufzählen. Ich möchte mich aber gar nicht erst in eine Unterhaltung verwickeln lassen, denn ich weiß ja, das die Flöte vor mir'n ziemlich deutlichen Sprung in der Schüssel hat.
" 'N Kölsch, hum?", fällt daher meine Antwort doch eher knapp gehalten aus.
Auf das weitere Gebrabbel höre ich erst gar nicht und widme mich stattdessen meinen anderen Gästen ausgiebigst und scheuere ein paar Putzlappen durch.
Es nützt nichts! Trotz aller Bemühungen.
"Wissen Sie, es könnten zwar ruhig zwei Millimeter mehr sein, aber mir gefällt's."
"Was?" Ich bin gut erzogen, wirklich, aber ich WOLLTE mit dem Kerl nicht quatschen. Meine Intuition trügte nicht, wie sich noch herausstellen sollte.
"Naja, Sie wissen schon.", sagte er und griente schmierig.
"Nö, ich weiß gar nix." Ich stell mich nicht nur doof, in dem Augenblick verstehe ich tatsächlich nicht, worauf der Spinner hinaus will.
"Soll ich es Ihnen erklären?"
"Nö, behalten'ses doch einfach für sich."
"Es könnten zwar zwei Millimeter mehr sein, aber ich finde sie perfekt so."
Ich ignoriere den Kerl wieder. Er nervt. Ich quäle die Kaffeemaschine am anderen Ende des Tresens mit den verschiedensten Putzmittelchen. Er hat's wohl verstanden, denn nun quasselt er den jungen Mannn vom übernächsten Barhocker voll.
"Und? Was sagen Sie dazu?"
Ich will nicht hinhören, aber ich muss irgendwie. Eine unbekannte Macht zwingt mich dazu.
"Ihre Brüste. Ich mag Ihre Brüste. Ich finde, sie sind perfekt."
Mir bleibt die Luft weg. Das darf ja wohl nicht...
"Halten Sie das für angebracht?", fragt der junge Gast den Spinner. I still ringe nach Luft!
"Und haben Sie gesehen wie die junge Frau dort vorne ihren Löffel ableckt? Wie sie sinnlich mit ihren Lippen den Löffel umschließt und-"
Er spricht von meiner Kollegin, die sinnentrückt abwechselnd im Latte Macchiato rührt und den Milchschaum von ihrem Löffel zutscht. Ich komme langsam wieder zu mir und finde gleich die passenden Worte. Äh, das passende Wort.
"RAUS!"
"Wie bitte? Ich wollte nicht-"
"Ich sagte RAUS hier und zwar flott!", deute mit meinem strengsten Zeigefinger auf die Tür und nehme ihm gleich die Entscheidung über die letzte Leerund seines Bierglases mit der anderen Hand ab.
Mein kleiner schwuler Kollege kommt um die Ecke geschossen und macht das HB-Männchen.
"Ja genau, fuck off, Du Schwuchtel! Und lass Dich hier nie wieder blicken!" Mit einer Hand am Rücken des Psychoonkels und einem bgleitenden "Komm komm, keine Zickereien jetzt hier." zur Vorsorge, komplimentiert mein Kollege den Irren hinaus.
Und gestern stand der kranke Typ doch wieder vor der Tür?! Kam aber nicht rein, hat sich getrollt.
Ich sagte doch laut und deutlich:
NEHMT SIE WEG! Bitte?
breezerbox - 29. Sep, 11:23

