Verliebt in Martina
Das letzte Wochenende war nicht ausschließlich doof, sondern auch zu einem großen Teil entzückend. Und so kultiviert!
Freitag Abend folgte ich einer entzückenden Einladung seitens einer neu gewonnen, sehr lieben Bekanntin ins leicht verstaubte Deutsche Theater, in dem uns mit Inbrunst dat "Minna von Barnhelm" frei aber recht textnah nach Herrn Lessing präsentiert wurde, am Samstag ein Abstecher in Berlins Nachtkultur mit dem überaus entzückenden Herrn BausB. Herrlich. Wir tanzten alles und jeden in Grund und Boden. Leider stellten wir dabei auch fest, dass uns vor gut zehn Jahren solche Leistung noch etwas leichter vom Fuss ging, aber das konnte uns kaum abhalten.
Soweit zum chronologischen Ablauf und zurück zur Minna.
Minna von Barnhelm, gespielt von der - mich persönlich - umwerfenden Martina Gedeck, mit der niedlichen kleinen S-Z-Schwäche und dem nicht einmal in Schlafanzughose wegzuretuschierendem Sexappeal. Ich gebe zu, dass ich mich mit deutschen Filmproduktionen manchmal ein wenig schwer tu, aber wenn man erst einmal ein Fan ist, muss alles Material ran, was zu bekommen ist. Und welcher Film könnte besser geeignet sein, wenn man frisch verliebt in Martina ist, als Elementarteilchen? Wow, was für eine ...- Präsenz. Da kann man ja direkt feuchte Träume von kriegen, hömma.
Aber im Ernst: Ich war von Martinas Darstellung der Minna schon begeistert, bevor sie sich in zuschauerfreundlich dekoltiertem Kleid direkt vor meinem mottenzerfressenen Theatersessel verbeugte (Plätze in der zweiten Reihe, ha-ha!), und es tut mir wirklich leid, zu hören, dass die offiziellen Kritiken nicht die besten waren. "Man versteht sie kaum über die zehnte Reihe hinweg ... Nach sieben Jahren Bühnenabstinenz ein wenig aus der Übung ... scheitert ein wenig an ihrer Ausdruckslosigkeit ..."
Dazu möchte ich mich gerne mit einem beherzten "HÄ?!" äußern. Gut, wenn ich im Theater auf den hinteren Rängen sitze, fehlt mir selbstverständlich der direkte Bezug zur Mimik eines Schauspielers. Und Nina Hoss, in ihrer Rolle als Kammerjungfer Franziska zu überhören, fällt wahrlich schwer (Auch hier war und bin ich begeistert! Eigentlich seit Rosemarie Nitribitt!), aber die zwei im direkten Vergleich zu nehmen ist unfair. Schon vergessen, dass auch die hier so hochgelobte Nina ebenfalls auf der Bühne die Minna verkörperte und auch sie in den Augen und Ohren der Kritiker scheiterte? Für mich steht jedenfalls fest, dass ich mich von diesem Moment an, in dem ich erkannte, dass es tatsächlich noch sehenswerte deutsche Bühnendarsteller (Ja, auch männliche Darsteller.) gibt, wieder häufiger im Theater herumtreiben werde. Und sollte sich Martina dazu entschließen, nicht nur für schwangere Kolleginnen einzuspringen, sondern sich aus Lust und Laune zu weiteren Engagements hinreissen zu lassen, so werde ich gerne wieder um Plätze in der zweiten Reihe kämpfen.
Martina, bitte mach' Dir nichts aus den Miesepetern. Die haben doch keine Ahnung. Ich bin jedenfalls verliebt!

Freitag Abend folgte ich einer entzückenden Einladung seitens einer neu gewonnen, sehr lieben Bekanntin ins leicht verstaubte Deutsche Theater, in dem uns mit Inbrunst dat "Minna von Barnhelm" frei aber recht textnah nach Herrn Lessing präsentiert wurde, am Samstag ein Abstecher in Berlins Nachtkultur mit dem überaus entzückenden Herrn BausB. Herrlich. Wir tanzten alles und jeden in Grund und Boden. Leider stellten wir dabei auch fest, dass uns vor gut zehn Jahren solche Leistung noch etwas leichter vom Fuss ging, aber das konnte uns kaum abhalten.
Soweit zum chronologischen Ablauf und zurück zur Minna.
Minna von Barnhelm, gespielt von der - mich persönlich - umwerfenden Martina Gedeck, mit der niedlichen kleinen S-Z-Schwäche und dem nicht einmal in Schlafanzughose wegzuretuschierendem Sexappeal. Ich gebe zu, dass ich mich mit deutschen Filmproduktionen manchmal ein wenig schwer tu, aber wenn man erst einmal ein Fan ist, muss alles Material ran, was zu bekommen ist. Und welcher Film könnte besser geeignet sein, wenn man frisch verliebt in Martina ist, als Elementarteilchen? Wow, was für eine ...- Präsenz. Da kann man ja direkt feuchte Träume von kriegen, hömma.
Aber im Ernst: Ich war von Martinas Darstellung der Minna schon begeistert, bevor sie sich in zuschauerfreundlich dekoltiertem Kleid direkt vor meinem mottenzerfressenen Theatersessel verbeugte (Plätze in der zweiten Reihe, ha-ha!), und es tut mir wirklich leid, zu hören, dass die offiziellen Kritiken nicht die besten waren. "Man versteht sie kaum über die zehnte Reihe hinweg ... Nach sieben Jahren Bühnenabstinenz ein wenig aus der Übung ... scheitert ein wenig an ihrer Ausdruckslosigkeit ..."
Dazu möchte ich mich gerne mit einem beherzten "HÄ?!" äußern. Gut, wenn ich im Theater auf den hinteren Rängen sitze, fehlt mir selbstverständlich der direkte Bezug zur Mimik eines Schauspielers. Und Nina Hoss, in ihrer Rolle als Kammerjungfer Franziska zu überhören, fällt wahrlich schwer (Auch hier war und bin ich begeistert! Eigentlich seit Rosemarie Nitribitt!), aber die zwei im direkten Vergleich zu nehmen ist unfair. Schon vergessen, dass auch die hier so hochgelobte Nina ebenfalls auf der Bühne die Minna verkörperte und auch sie in den Augen und Ohren der Kritiker scheiterte? Für mich steht jedenfalls fest, dass ich mich von diesem Moment an, in dem ich erkannte, dass es tatsächlich noch sehenswerte deutsche Bühnendarsteller (Ja, auch männliche Darsteller.) gibt, wieder häufiger im Theater herumtreiben werde. Und sollte sich Martina dazu entschließen, nicht nur für schwangere Kolleginnen einzuspringen, sondern sich aus Lust und Laune zu weiteren Engagements hinreissen zu lassen, so werde ich gerne wieder um Plätze in der zweiten Reihe kämpfen.
Martina, bitte mach' Dir nichts aus den Miesepetern. Die haben doch keine Ahnung. Ich bin jedenfalls verliebt!

breezerbox - 8. Dez, 11:43

