family affairs
Heute sprach ich via Telefon mit meiner geliebten Großmutter mütterlicherseits. Es gab keinen besonderen Grund für meinen Anruf, es handelte sich lediglich um den Erhalt eines Lebenszeichens. Ich fragte sie, wie das werte Befinden sei und ihre Antwort lautete:
"Ach, Schätzchen, ich liege seit zwei Tagen im Bett. Mir ist ganz übel." Herrje, das ist natürlich weniger schön, dachte ich. Nach der Ursache brauchte ich nicht erst zu fragen, die einleuchtende Ertklärung folgte auf dem Fuße, wie man so schön sagt.
"Dein Großvater hat sich für Freitag angekündigt! Ich fürchte, er wird gleich mehrere Tage hier verbringen wollen.", stöhnt die Großmutter. "Ich schlucke röhrchenweise Tabletten in den unterschiedlichsten Farben, aber nichts will helfen. Herzschmerzen kriege ich, wenn ich nur daran denke."
Tja, diese Symptome verursacht der Besuch ihres von ihr getrennt lebenden Gatten in der Tat bereits seit Jahrzehnten, aber weder Scheidung noch dauerhafte Trennung kommen für beide nach über 70 Jahren Ehe in Frage.
Nur zu gerne würde ich die Geschichten, die sich allein um diesen Teil meiner Familie ranken, aufscheiben. An Material mangelt es nicht, aber mein Großvater hat Einwände.
"Kindchen.", sagt er gerne. "Ich bin bereits 90 Jahre alt. Kannst du nicht wenigstens warten, bis ich tot bin? In meinem hohen Alter möchte ich nicht noch in den Knast."
Nun, irgendwie muss ich diese Bitte ja respektieren, nicht wahr? Allerdings könnte ich doch vielleicht mit den harmloseren Geschichten schon beginnen, finde ich. Ich denke, ich werde mir ein paar Notizen machen und in den nächsten Tagen mal ein paar short stories davon bloggen. Wäre doch zu schade, wenn sie einfach verloren gingen.
"Ach, Schätzchen, ich liege seit zwei Tagen im Bett. Mir ist ganz übel." Herrje, das ist natürlich weniger schön, dachte ich. Nach der Ursache brauchte ich nicht erst zu fragen, die einleuchtende Ertklärung folgte auf dem Fuße, wie man so schön sagt.
"Dein Großvater hat sich für Freitag angekündigt! Ich fürchte, er wird gleich mehrere Tage hier verbringen wollen.", stöhnt die Großmutter. "Ich schlucke röhrchenweise Tabletten in den unterschiedlichsten Farben, aber nichts will helfen. Herzschmerzen kriege ich, wenn ich nur daran denke."
Tja, diese Symptome verursacht der Besuch ihres von ihr getrennt lebenden Gatten in der Tat bereits seit Jahrzehnten, aber weder Scheidung noch dauerhafte Trennung kommen für beide nach über 70 Jahren Ehe in Frage.
Nur zu gerne würde ich die Geschichten, die sich allein um diesen Teil meiner Familie ranken, aufscheiben. An Material mangelt es nicht, aber mein Großvater hat Einwände.
"Kindchen.", sagt er gerne. "Ich bin bereits 90 Jahre alt. Kannst du nicht wenigstens warten, bis ich tot bin? In meinem hohen Alter möchte ich nicht noch in den Knast."
Nun, irgendwie muss ich diese Bitte ja respektieren, nicht wahr? Allerdings könnte ich doch vielleicht mit den harmloseren Geschichten schon beginnen, finde ich. Ich denke, ich werde mir ein paar Notizen machen und in den nächsten Tagen mal ein paar short stories davon bloggen. Wäre doch zu schade, wenn sie einfach verloren gingen.
breezerbox - 14. Feb, 12:14

