Freitag, 26. Juni 2009

Nein

Nein, ich werde den Tod von Michael Jackson nicht auch noch kommentieren.
Auch nicht den von Farrah Fawcett.

Oder doch, den tragischen Tod von Farrah Fawcett vielleicht, denn die arme Frau geht total im Schatten des King of Pop unter, dabei hat sie durchaus auch Anerkennung verdient.
Diese anbetungswürdige Frau hat ihren Stern auf Hollywoods Walk Of Fame doch nicht einfach geschenkt bekommen. Sie hat hart gearbeitet und, mal ganz nebenbei, schwer unter ihrer angeschlagenen Gesundheit gelitten. Da kann man doch bitte mal ein wenig Respekt zeigen. Oder bitte gerne auch viel Respekt.

Respekt, Frau Fawcett. Respekt.

So, und nun sag mir doch bitte mal einer von Euch Medienfuzzies, dass das so schwer war.

Donnerstag, 25. Juni 2009

Diese Woche hab ich die Pest

Erst sagt mir ein Freund ein Mittagessen ab,
dann eine gute Bekannte ein Kaffeekränzchen.
Dann sagt mir eine Kollegin den gemeinsamen Geburtstagsfeierbesuch bei einer anderen Kollegin ab, übrigens aber nicht persönlich, sondern nur über zwei Ecken,
dann sagt mir eine Agentur einen Job ab
und zu guter Letzt sagt besagte Freundin ihren kompletten Geburtstag ab.

Ich kann mir das nur so erklären, dass mir jemand unbemerkt eine Pestflagge an den Arsch geklebt hat.
Gut, bleib ich halt Zuhause.
Spiel ich eben nicht mit.
Ätsch.

Dienstag, 23. Juni 2009

Rüpelfest im 46er

Wenn ich morgens aufwache und Lust verspüre, jemanden anzurempeln, dann dusche ich möglichst kalt, um richtig wach zu werden, ich frühstücke ordentlich, ziehe mir ein paar feste, aber leichte Turnschuhe an und rüpel gleich los, sobald ich die Straße betrete.
Manchmal leihe ich mir auch einen Kinderwagen, fahre in den Ost-Berliner Neuschicki-Stadtteil Prenzlauer Berg und mische ein bißchen die kinderlosen Fußgänger mit Hackenfahren, anrempeln und verständnislosem Kopfschütteln auf. Das kann man da auch im Team spieln und das Beste daran ist, man muss sich nicht einmal verabreden. Es sind immer genug junge Mütter unterwegs, die ihre Baggies und Kinderwagen als Rammböcke benutzen wollen und vorbei fahrenden Radlern mit schwingender Faust hinterher schimpfen oder sich in den engen Regalschluchten von Bio-Supermärkten an unschuldigen Kinderlosen den Frust runterrüpeln. Was für ein Spaß.
Blöd finde ich ja das neue Busrüpeln, was es aber immerhin nun auch im beschaulichen Charlottenburg gibt. Da steht man träumend in einer Traube wartender Menschen und will eigentlich nur zur Arbeit, zum Kaffeeklatsch oder nach Hause in die Badewanne, da wird man einfach und aus dem Stand umgenietet, sobald der Bus um die Ecke biegt. Da kommen von irgendwo weit außerhalb des natürlichen Blickfelds Frauen wie Männer angerannt und rüpeln einen aus der ordentlich gebildeten Schlange vor dem Buseingang weg.
Leute, wo gibt es denn bitte sowas? Selbst wenn Euer Leben von der Fahrt mit diesem Bus abhinge, könnt Ihr doch einfach gewaltlos einsteigen. Mehr müsst Ihr doch nicht machen. Einfach nur einsteigen.
Prenz'berger Mütter und Busnutzer... Von wegen zivilisierte Menschen. Schlimm, schlimm.

Montag, 22. Juni 2009

Aller Anfang ist schwer

Das gilt wohl für alle Bereiche, Berufe und Lebenslagen, aber eben auch für das gedruckte Wortwerk.
Nun meine ich damit nicht unbedingt, wie schwer es ist, sein erstes Buch zu verfassen oder einen besonders gutes erstes Kapitel zu verfassen, ich spreche von bereits veröffentlichten Büchern mit Anfängen, die einen ins Geschehen hinein ziehen.
Jo Nesbø macht das ganz hervorragend mit den Anfängen und der Saugerei in die Handlung. Ich habe schon einige seiner Thriller gelesen, aber mal im Ernst, Herr Nesbø, dieses ewige Vor-Sich-Hin-Geleide Ihres Helden Harry Hole unter seiner Alkoholsucht langweilt mich spätestens seit dem dritten Buch.
Das gilt ebenso für Simon Beckett's Helden David Hunter, der mir mit seiner dauerhaften Jammerlappigkeit leider furchtbar auf die Ketten geht.
Sehr schade, sonst sind die Bücher der beiden Herren wirklich unheimlich gut geschrieben. Spitze! (Und ich benutze wirklich nur selten Rufzeichen.)
Nun suche ich also nach einem neuen spannenden Krimi, wie schon so oft und bleibe immer wieder an den ersten Seiten kleben und überlege, ob es denn irgendwann interessant werden könnte. Gut, ja, es ist schwierig. Aber ich bin entweder ein unverbesserlicher Nörgler, was Spannung bei Krimis betrifft, und schwer zu begeistern oder Ihr Autoren da draußen könntet Euch ein wenig mehr anstrengen.
Los, macht was. Schreibt strudelmäßige Einsaug-Anfangskapitel. Bitte. Und verschont mich mit Helden mit Dackelblick und Reikiambitionen.

Herr Gott, so schieß doch!

Mittwoch, 17. Juni 2009

Kein Stress

Ich bin total stressresistent. Dachte ich.
Okay, und wo kommen dann die Zuckungen an der Oberlippe her?
Und die Pickel? Ich will keine Pickel. Ich bin doch keine 16 mehr.
Und – Moment. Mich hat da was am Unterarm gestochen. Oder? Jetzt komm, nu hör aber auf. Das ist doch wohl kein Ausschlag, oder? Ey, da mach ich dann aber echt nicht mehr mit. Hier steig ich aus. Da hat mich doch was gestochen, stimmt's?

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